52 briefe

Lass Dich inspirieren und erfahre, wie Du mit 52 Briefen Dich und die Welt ein bisschen heilen kannst.

Wir stellen dir hier, auf Facebook und youtube jede Woche eine bestimmte Briefform vor.

 

In „52 Briefe“  bekommst Du Information und Inspiration darüber, wie Du Dich und Deine Umgebung ein bisschen heilen kannst, indem Du Briefe schreibst. Kurze Grüsse oder längere Briefe. Briefe an Dich und an das Leben. Briefe an Andere. An Menschen, welche Dir am Herzen liegen oder an weiter entferntere Bekannte, an solche, welche ein Dankeschön schon lange verdient gehabt hätten. An jemanden, der es nicht erwartet. 


Einfach so. Weil wir mit Briefen die Welt ein bisschen besser machen, Spuren hinterlassen, Zeichen setzen und unserem Dasein einen Sinn verleihen können. Briefe können helfen Freundschaften zu vertiefen. Die Freundschaft zu Dir selbst, Deinem Körper, Deinem Leben, Deiner Umgebung, zu Deinem Partner, zu Freunden... Briefe können helfen, den inneren Frieden zu finden. Sorry zu sagen und Danke. Mut zu machen und loszulassen.

Liebesbriefe an Deine Waisenkinder (Abgelehnte Persönlichkeitsanteile) helfen diese wieder nach Hause zu holen. Es gibt unzählige Möglichkeiten...

 

Hast Du eine Geschichte wie Du mit einem Brief Dich und die Welt ein bisschen geheilt hast? Teile sie hier mit uns und schreibe uns eine E-Mail an post@bücherundbriefe.ch

 

Interesse an einer Kleingruppe für heilsames Briefeschreiben? Wo du Inspiration und Anleitung bekommst, dich in der Gruppe austauschen und Dir Zeit nehmen kannst um die Briefe zu schreiben und nach den Worten zu suchen die sich richtig anfühlen? Bei Interesse Mail an: milena@buecherunbriefe.ch

Videos 27 - 52

Brief °27 - Vergebung - jemandem der Dir nahe steht

Nach dem Vergebungsbrief an uns selbst geht es diese Woche darum, jemandem, der Dir nahe steht in einem Brief zu vergeben.

 

Mit welcher Situation wo du dich bisher als Opfer gefühlt hast, willst Du Dich aussöhnen? Nutze diese Chance und versuche es mit einem Brief, in welchem Du Dir alles von der Seele schreibst, der betroffenen Person aber nicht Vorwürfe machst, sondern Deine Gefühle zu Papier bringst. Du musst Dich entscheiden, die Situation nicht mehr zu beurteilen, sondern Frieden zu schliessen mit dem was war und ist. Gib der Person zu verstehen, dass Du sie trotzdem lieb hast, trotzdem achtest und wertschätzt, dass Du sie nicht mehr verurteilst dafür, sondern Dich entschieden hast, das Gute in ihr zu sehen oder einfach entschieden hast, in Frieden loszulassen und weiter zu gehen. Befreie Dich von der Last des Verurteilen.


Brief °28 - Ho'onoponopono

Diese Woche kannst Du nochmals eine neue Erfahrung machen, in dem Du jemanden mit einem Brief um Vergebung bittest, oder einfach schreibst, dass es Dir leid tut. Gibt es etwas, das Dich vielleicht belastet und wofür Du Dich entschuldigen willst? Etwas das Du gesagt oder getan oder eben nicht gesagt und nicht getan hast??

 

Falls Du nicht weißt wie formulieren, dann lasse Dich inspirieren von Honoponopono ein bei Ureinwohner Hawaiis entdecktes Vergebungsritual in 4 Schritten: I am sorry, please forgive me, thank you, i love you. Es tut mir leid, bitte vergib mir, Danke, ich liebe Dich. Schreibe auf was Dir leid tut, bitte um Vergebung, halte fest wofür Du dankbar bist und zeige der Person, dass Du sie magst.


Brief °29 - Glaubenssätze lösen

Ist Dir auch schon aufgefallen, dass du manchmal Dinge über Dich glaubst, die gar nicht stimmen?

Solche Glaubenssätze können weit in die Kindheit gehen und dort verankert, erlebt und schlussendlich als wahr empfunden werden. Vielleicht wurde Dir immer wieder gesagt oder gezeigt, dass Du zu schwach, zu klein, zu dumm, zu langsam….seist, im Gegensatz zu den andern?

Was hat man Dir gesagt oder vorgelebt was du geglaubt hast, obwohl es nicht stimmt?

 

Was hast Du aufgrund einer schwierigen Situation selber entschieden, was aber nicht stimmt?

Zum Beispiel, dass Du es nie schaffen wirst, alles alleine machen musst, nicht attraktiv bist, nicht nein sagen darfst, Dein Körper nicht Dir gehört, Du keine Gefühle zeigen darfst...?

Mache eine Liste mit all den Sätzen, die Du in Dir trägst, die aber nicht stimmen.

 

Setze Dich vor die Liste und sag: Ich vergebe mir, dass ich geglaubt habe dass.. sage den Satz, atme tief durch, lass alles los, streiche den Satz durch und gehe weiter zu nächsten, bis die Liste fertig ist.

 

Wir fühlt es sich jetzt an? Vielleicht ein bisschen leichter?

Mit diesem befreienden Gefühl kannst Du jetzt einen Brief schreiben, um den Akt der Vergebung noch zu vertiefen und dem Neuen, was in Dir auftaucht, Kraft zu geben. Halte fest, was Du jetzt über Dich glaubst oder fühlst. Das Vertrauen in Dich oder das Gefühl, dass es das Leben gut mit Dir meint, dass Du richtig bist so wie Du bist usw.


Brief °30 - Ein Loblied auf die Pause

Fällt es Dir schwer, einfach mal eine Pause zu machen? Glaubst Du, dass Du in der Pause nichts tust und sie deshalb wertlos ist?

Und wann füllst Du den Teich, aus dem Du all die wunderbaren Fische ziehst, wenn Du produktiv bist?

Diese Woche wollen wir den Wert der Pause feiern. Schreibe Dir selbst oder jemandem, der es gut gebrauchen kann, einen Brief, in dem Du alle Vorzüge der Pause festhältst.

 

Beschreibe die nährende, erholsame Stille und den Duft des Kaffees in der Kaffeepause am Vormittag, oder die Pause zwischen zwei Wörtern die du hörst oder liest, beschreibe das tiefe freie Durchatmen, welches die eine Pause ermöglicht. Oder zähle die unterschiedlichsten Möglichkeiten auf, Pausen zu machen, lange und kurze, bewusste und jene, wo man die Seele baumeln lassen kann bei einem guten Buch, Gespräch oder Film.

In der Pause füllt sich der Teich aus dem du schöpfst. Die Pause kann stärken, frei machen, Mut und Kraft geben, um wieder weiter zu kommen. Erinnere Dich und evtl. auch jemanden anderen, an den Wert der die Pause hat.


Brief °31 - Stärke Deine Intuition

Diese Woche darfst Du auf Dein Inneres hören, auf den ersten Impuls, wenn Du vor einer Auswahl an Postkarten stehst.

Wähle eine aus, auch wenn Du vielleicht im ersten Moment gar nicht verstehst, warum Deine Wahl genau auf diese Karte gefallen ist. Frage Dich nun: Wer fällt mir ein, wenn ich diese Postkarte betrachte?

Vertraue dem was auftaucht.

Dies kann eine sehr nahe Person sein, aber eben auch eine, welche Du vielleicht schon ganz lange nicht mehr gesehen, geschweige denn daran gedacht hast. Folge Deinem ersten Impuls und schreibe der betreffenden Person ganz intuitiv einen kurzen oder längeren Kartengruss.


Brief °32 - Frage an mich selber - Was liegt mir am meisten am Herzen?

Um gute Antworten zu finden braucht es gute Fragen. Fragen können neue Gedankengänge eröffnen, inspirierend sein und die Wahrscheinlichkeit für neue und gute Ideen steigern.

Diese Woche geht es um folgende Frage: Was liegt Dir am meisten am Herzen?

Was ist es, das Du gegen nichts und niemanden eintauschen, ja mit Deinem Leben verteidigen würdest? Lasse Dich bei der Beantwortung dieser Frage von Deiner Intuition leiten und werde klarer darüber, was Dir am allermeisten am Herzen liegt. So besteht die Möglichkeit, dass sich Dein Sichtfeld verschiebt und das ins Zentrum rückt, um was es bei Dir im Leben gerade wirklich geht.

 

Nimm diese Herausforderung an und beantworte die Frage in einem Brief an Dich.


Brief °33 - Eine gute Frage

Wie letzte Woche schon erwähnt, haben Fragen ein groses Potential, ganz speziell, wenn es die richtige Frage im richtigen Moment ist. Diese Woche kannst Du jemand anderem eine Frage stellen.

Eine Frage, die der Person hilft, sich besser kennen zu lernen. Eine, die nicht mit Ja oder Nein beantwortet werden kann. Sondern eine, deren Beantwortung ein Nachdenken oder Hineinspüren erfordert, vielleicht Neugier auf sich selber hervorruft und vielleicht auch Dir die Möglichkeit gibt, diese Person ein bisschen besser kennen zu lernen.

 

Gibt es vielleicht eine Frage, die Du einer ganz bestimmten Person schon lange mal hättest stellen wollen?


Brief °34 - Vertrag mit dem Leben - Ja sagen

Dieser Brief soll eine Art Vertrag werden, einen Vertrag mit dem Leben. Damit schreibst Du Deinem Leben, dass Du Ja sagst zu ihm und ihm vertrauen willst und Du davon ausgehst, dass es einen guten Plan für Dich bereit hat.

Manchmal gibt es Momente, wo wir überhaupt nicht verstehen können, wieso unser Leben gerade diese Kurve macht, wenn wir doch unbedingt gerade aus gehen wollen. Dann sind wir wütend und traurig und versuchen mit aller Kraft wieder auf die gerade Spur zu gelangen. Mit dem Vertrag kannst Du dem Leben zeigen, dass Du nicht mehr dagegen kämpfen willst, sondern Deine Vorstellungen davon loslassen willst, was das Beste für Dich ist, weil du weisst, das Leben weiss es besser.

Du schreibst, dass du bereit bist hinzusehen und hinzuhören und die Dinge nicht zu verurteilen, sondern die Zeichen der Zeit zu lesen.

 

Wähle Deine eigenen Formulierungen und setzte das Datum und Deine Unterschrift darunter. Gründe einen Ordner, in dem du wichtige Verträge und Briefe aufbewahren kannst und lege diesen Vertrag dazu.


Brief °35 - Vertrag mit mir selber - ich beschliesse meine beste Freundin zu sein

Überlege Dir für diesen Brief, was Du Dir von einer perfekten besten Freundin, einem perfekten besten Freund wünschen würdest.

Dass Sie immer an Dich glaubt zum Beispiel, das er ehrlich zu Dir ist, respektvoll und liebevoll, dass sie dich nicht verurteilt für Deine Fehler, dass er Dir zuhört und für Dich einsteht, wenn Du es brauchst. Halte alles fest in einem Brief an Dich selber und beschliesse dann, bis zu Ende Deines Lebens jeden einzelnen Tag Deine beste Freundin zu sein und immer wieder neu zu lernen, was dies bedeutet.

 

Setzte Datum, Name und Unterschrift darunter und lege es in Deinen Ordner mit wichtigen Verträgen und Briefen.


Brief °36 - Brief an die Zeit

„Es gibt ein grosses und doch ganz alltägliches Geheimnis. Alle Menschen haben daran teil, jeder kennt es, aber die wenigsten denken je darüber nach. Die meisten Leute nehmen es einfach so hin und wundern sich kein bisschen darüber. Dieses Geheimnis ist die Zeit….Zeit ist Leben. Und das Leben wohnt im Herzen.“ aus MOMO von Michael Ende.

 

Erlaube Dir einen Augenblick bewusst zu werden, wie Du zur Zeit stehst.

Spürst Du dieses Geheimnis?

Spürst Du die Zeit?

In diesem Augenblick? Jetzt?

Was möchtest Du sagen – der Zeit?

Möchtest Du ihr etwas zuflüstern, sie anschreien, sie um etwas bitten?

Möchtest Du sie am liebsten anhalten oder bist Du gerade besonders ungeduldig?

Stimmt es wenn Du sagst “Ich habe keine Zeit!“?

Wie fühlt es sich an wenn Du sagst „Ich nehme mir alle Zeit der Welt.“? Bestimmst Du wie viel Zeit Du hast?

Wenn nicht, wer dann? Oder was?

 

Nimm ein Blatt Papier oder eine Karte, vielleicht zündest Du eine Kerze an und schreibe dann einen Brief an die Zeit.


Brief °37 - Loblied auf die Sicherheit des Alltages

Kennst Du das Gefühl, dass Du im Alltag gefangen bist? Dir vielleicht die Spannung, das Geheimnisvolle, das Abenteuer fehlt? Oder Du Dir eben einen ruhigeren, sichereren Alltag wünscht? Die Medien oder auch die Geschichten anderer Menschen und am Schluss Du, weil Du es glaubst, können einem sehr gut glaubhaft machen, dass es doch langweilig ist, einen sich wiederholenden sicheren Alltag zu haben. Oder Du hörst Dich selber denken, dass es so anstrengend ist, was Du Tag für Tag abspulen musst.

Diese Woche wollen wir die ganze Sache aber umdrehen und ein Loblied auf den Alltag schreiben. Überlege Dir, welche Vorteile und Qualitäten Dein Alltag hat. Finde jene Stellen die Du nicht siehst, wenn Du Deinen Alltag langweilig und öde oder zu anstrengend und unsicher beschreibst.

 

Dieser Brief hilft das zu schätzen, was Du hast. Das zu mögen was Du lebst, Deinen Alltag, und am Ende Dich. Das wird Dir helfen, ausgeglichener zu sein.


Brief °38 - Brief an mein Kind

Brief Nr. 38 ist ein Brief an ein Kind welchem Du schreibst, was für besonderen Fähigkeiten, Gaben, Eigenschaften und Talente Dir an ihm aufgefallen sind. Einen Brief in dem Du prägende Ereignisse des Kindes erwähnst und aufschreibst, wofür es sich besonders interessiert, bei was es besonders aufmerksam ist und Fragen stellt. Was ihm besonders Freude macht, was es besonders bewegt und was ihm ganz natürlich leichtfällt.

 

Dieser Brief kann dem Kind später einmal helfen, wenn es sich auf die Suche nach sich selbst macht, vielleicht nach dem Sinn seines Lebens fragt oder nach seiner Berufung, seinem Spezialgebiet, mit dem es dem Planeten dienen will. Wenn es sich erinnern will, was es geprägt hat und was schon immer in ihm geschlummert hat und nun vielleicht gelebt werden will.

 

Bewahre diesen Brief auf bis das Kind reif genug und interessiert daran ist, oder gib ihn den Eltern des Kindes die ihn vielleicht lesen und profitieren von Deinem wohlwollenden Blick auf ihr Kind.

 

Falls Dir kein Kind einfällt, dem Du einen solchen Brief schreiben kannst, schreibe einen solchen Brief an das Kind, welches Du gewesen bist. Danach kannst Du neugierig darauf achten, ob Du einige Deiner Talente, Gaben und Interessen, die Dich als Kind ausgemacht haben, in Deinem Alltag den Du heute hast, lebst.


Brief °39 - Stiller Brief – es gibt Besuch

Diese Woche kannst Du einen stillen Brief schreiben. Mach es Dir dazu mit einer Tasse Tee, einem Glas Wein oder einem erfrischenden Wasser bequem, ganz für Dich alleine, vielleicht irgendwo draussen bei schönem Wetter oder sonst gemütlich drinnen. Nimm Dir ein paar Minuten Zeit um ruhig zu werden und nur mit Dir und der Stille zu sein. Stelle Dir jetzt vor, jemand sitzt neben Dir, vertraue dem, was in Deiner Vorstellung auftaucht. Vielleicht ist es jemanden, den du kennst, vielleicht ist es auch jemand Fremdes oder gar keine Person. Schreibe jetzt einen Brief. Lasse die Gedanken aus der Stille auftauchen, vielleicht entsteht ein Gespräch mit der Person oder dem was neben Dir sitzt, vielleicht hast Du Fragen.

Als ich diesen Brief zum ersten Mal geschrieben habe, hat sich mein Leben neben mich gesetzt und mein Brief hat so angefangen: Liebes Leben, ich habe da mal ein paar Fragen. Es war sehr befreiend, all diese Fragen aufzuschreiben und bei der einen oder anderen Frage ist aus der Stille in der ich war, auch eine Antwort aufgetaucht. Beim zweiten Mal war es ein Mensch, den ich sehr gerne mag und ich habe einen Brief geschrieben, in dem ich meine tiefe Wertschätzung und Freude ihn zu kennen, ausdrückte.

 

Alles ist möglich, alles ist gut. Sei offen, was sich daraus ergibt und wenn Du Dir Hilfe wünschst, sind wir von bücher&briefe – geschriebene medizin gerne für Dich da um Dich zu unterstützen.


Brief °40 - Stiller Brief 2 – etwas erleben

Diese Woche geht es noch einmal darum, still zu werden bevor Du den Brief schreibst. Mach es Dir wieder bequem an einem Ort, an dem Du Dich wohl und aufgehoben fühlst und Dich niemand stört.

Vielleicht magst Du die Augen schliessen um langsam ruhiger und still zu werden. Dies kann einen Moment dauern, lass Dir Zeit. Es gibt keinen Druck. Wenn du bereit bist, kannst Du Deine Ohren öffnen für die Stille um Dich herum und aufmerksam in diese Stille hinein horchen. Vielleicht kannst Du auch eine Stille in Dir drinnen finden. Was fühlst Du, riechst Du, hörst Du, wenn Du Dich auf die Stille einstellst?

 

Was taucht vor Deinem Inneren auf? Lasse die Stille auf Dich wirken und wenn Du genug gehört, gefühlt und gespürt hast, kannst Du Dein Erlebnis in einem Brief festhalten oder auf einer Postkarte, die Du an jemanden schreibst mit dem Du Deine Erfahrung teilen willst.


Brief °41 - Jemandem seinen Einfluss im Kleinen bewusst machen

Wenn Du jemanden beobachtest, der zum Beispiel einen heruntergefallenen Teddy aufhebt und dem Kind gibt, haltest Du bei einer nächsten Gelegenheit eher jemandem die Türe auf und so weiter. So kann eine kleine Geste eine grosse Wirkung entfalten. In dieser Woche darfst Du eine solche Beobachtung oder ein Erlebnis jemand anderem bewusst machen. Wähle jemanden, der Dir in letzter Zeit, oder schon länger, mit einer kleinen Geste oder einem Wort gezeigt hat, dass er Dich wahrnimmt, für Dich da ist und Dir das Gefühl von Sicherheit und aufgehoben Sein, verstanden werden, Freude, wertgeschätzt Sein, Inspiration usw. gegeben hat. Schreibe dieser Person einen Brief oder eine Karte und erzähle ihr davon, was diese Tat oder dieser eine Satz bei Dir ausgelöst hat, welche Wirkung es auf Dich hatte und vor allem, wie es eventuell weitergegangen ist von Dir zu weiteren Personen.


Brief °42 - Brief an deinen Schutzengel

Hast Du Dich auch schon bei Deinem Schutzengel bedankt? Manchmal gibt es doch Momente, wo man realisiert, dass man jetzt gerade ganz grosses Glück gehabt hat oder eben einen Schutzengel der einen vor einem falschen Schritt, einer überhasteten Reaktion oder einem Entscheid bewahrt hat.

 

Du kannst heute Deinem Schutzengel einen Brief schreiben und ihm danken für eben solche Momente oder Dir auch Dinge wünschen für die Zukunft, wo und wie er auf Dich achtgeben soll, Dich und Deine Liebsten beschützen und darüber wachen soll.

 

Falls Dein Schutzengel ein Mensch ist, der Dich vor einem falschen Schritt, einer überhasteten Reaktion, oder irgendeinem Unglück bewahrt oder Dir in einer schwierigen Situation Schutz geboten hat, dann ist Brief Nr. 42 die Chance, Dich mit einem langen Brief oder ein paar kurzen Zeilen auf einer Karte bei diesem Menschen zu bedanken.


Brief °43 - Jemandem, dem ich vertraue etwas erzählen, wovon ich gar nicht sicher bin, ob es möglich ist

Oft bremsen wir uns mit unseren Vorstellungen was möglich ist und was nicht. Diese Woche wollen wir diesen Bremsklotz mit einem Brief lösen.

 

Diese Woche darfst Du in Deine Geheimniskiste tauchen und einen tiefen, vielleicht noch nicht ausgereiften, noch nicht zu Ende gedachten, Wunsch herausholen. Einer, der vielleicht ein bisschen Mut braucht auch nur zu denken, weil er vielleicht ein bisschen verrückt, auf den ersten Blick nicht realistisch ist, oder nicht zu Dir zu passen scheint.

Diese Woche aber sollst Du diesen Wunsch, diese Idee, diesen Traum, an die Luft lassen und ihn in einem Brief an jemanden dem du vertraust, auf Reisen schicken. Denn wenn es einen Zeugen gibt, ist die Wahrscheinlichkeit, dass Du diesem Wunsch näherkommst, grösser. Das Formulieren wird Dir helfen, klarer werden und dem Wunsch Deine Energie zu geben. Das Mitteilen hilft, mutiger zu werden, Dich zu öffnen und eine Freundschaft oder Beziehung zu vertiefen.


Brief °44 - Perspektivenwechsel

Es gibt Dinge, die wir nicht ändern können. Wenn Du im Widerstand mit diesen Dingen bist, kann das viel Leid verursachen, weil Du, vielleicht sogar mit aller Kraft bekämpfst, was Du nicht ändern kannst.

Wähle für Brief Nummer 44 eine Situation, einen Menschen oder etwas von Dir selbst, was Du nicht ändern kannst, aber trotzdem im Widerstand damit bist und Schwierigkeiten hast, es so zu nehmen, wie es ist. Und somit Deine inneren Anspannungen, die mit dem Widerstand einhergehen, bestehen bleiben.

Schreibe einen Brief und vielleicht gelingt es Dir sogar, auch mal die Perspektive zu wechseln. Du könntest so etwas schreiben wie: Vielleicht musst Du auch gar nicht anders sein, weil Du einfach nicht anders bist und die Dinge ja immer irgendwie genau so sind wie sie sein sollen. Lass mich mal schauen welche Vorteile ich finden kann. Was ich lernen kann, was Du mir bringst, was es der Welt bringen könnte, dass Du so bist wie du bist.


Brief °45 - Brief an die Welt 1.Teil

Diese Woche darfst Du wünschen. Schreibe der Welt einen Brief. Schreibe, wie Du sie gerne haben möchtest. Vielleicht liebevoller, offener, gemütlicher, stiller, langsamer, freundlicher, klarer, ... schreibe alles auf, was Dir wirklich wichtig ist.

 

Behalte diesen Brief, Du wirst ihn für Brief Nr. 46 noch brauchen.


Brief °46 - Brief an die Welt 2.Teil

“Sei du die Veränderung, die du dir für diese Welt wünscht” Mahatma Ghandi

 

In dieser Woche darfst Du Dich von Deinen eigenen Worten inspirieren lassen. Es ist ein Experiment: Nimm dazu den Brief von letzter Woche hervor und schreibe den gleichen Brief mit den gleichen Worten, aber diesmal an Dich selbst.

Wenn Du zum Beispiel geschrieben hast: Liebe Welt, ich wünsche mir, dass Du eines Tages in Deinem vollen Licht erstrahlen kannst, dass Du liebevoller wirst und stiller, langsamer und mehr verbunden… Jetzt schreibst Du diesen Satz an Dich. Liebe……, ich wünsche mir, dass Du eines Tages in Deinem vollen Licht erstrahlen kannst. Ich wünsche mir, dass Du liebevoller wirst und stiller. Langsamer und mehr verbunden…. Lies diesen Brief noch einmal durch, lass Dich inspirieren, und sei Du die Veränderung, die Du Dir für diese Welt wünschst.

 

Verbrenne den Brief °45 von letzter Woche in einem kleinen Ritual oder wirf ihn in dem Abfall, so dass Deine Wünsche frei sind und ihre Wirkung entfalten können. Den Brief °46 an Dich kannst Du, wenn du willst, als Inspiration aufbewahren.


Brief °47 - Brief an Deine Hilflosigkeit

Diesen Brief an Deine Hilflosigkeit schreibst Du mit dem handlungsfähigen Teil von Dir. Mit dem Teil von Dir, der intuitiv ist, Ideen hat und im Vertrauen ist, das alles seine Ordnung hat.

 

Fange an, in dem Du Dich an eine Situation zu erinnerst, in der Du, obwohl es nicht einfach war und Du Dich vielleicht sogar hilflos gefühlt hast, trotzdem gehandelt hast. Trotzdem einkaufen warst, Abendessen gekocht hast, spazieren gegangen bist, jemanden angerufen, Deine Pendenzen erledigt oder die Wäsche gemacht hast. Verbinde Dich mit dem Teil von Dir, der handlungsfähig ist, dem Du vertraust, der schon einmal in einer Situation genau das richtige gesagt oder getan hat. Den intuitiven Teil in Dir. Verbinde Dich mit dem Teil von Dir, der auf dem Hügel steht, in die Weite schaut und ein grösseres Bild sehen kann. Schreibe dem Teil der hilflos ist und hilf ihm mit dem Teil, der ein bisschen weiter sehen kann.

Vielleicht gibt es eine konkrete Situation die Dir einfällt, in der Du Dich hilflos fühlst.

 

Mit diesem Brief kannst Du üben, Dir Dein bester Freund oder Deine beste Freundin zu sein, so wie Du es in Brief Nr. 35 beschrieben und entschieden hast. Du kannst den Brief in einem Umschlag in Deinen ErsteHilfe-Kasten legen, da wo Pflaster und Medikamente sind und „Bei Hilflosigkeit“ darauf schreiben. Dann weisst Du, was Du hervor nehmen musst, wenn Du Dich mal hilflos fühlst.


Brief °48 - Brief an Deine Angst

Die Angst sieht die Gefahren, sieht alles, was passieren könnte. Sie ist ein Film in Deinem Kopf. Und während Du diesen Film siehst, verlierst Du viel Anderes, was wichtig ist, aus dem Blickfeld. Diese Woche kannst Du einen Brief an Deine Angst schreiben und sie an die wichtigen Dinge erinnern, die sie immer wieder vergisst.

 

Verbinde Dich für diesen Brief wie letzte Woche mit dem Teil von Dir, der im Vertrauen ist, handlungsfähig, intuitiv und bereit, ganz im gegenwärtigen Augenblick zu leben. Erinnere Dich an einen Moment als Du dieses Vertrauen gespürt hast. Nimm Dir einen Moment Zeit, diesen Teil von Dir zu spüren und gib ihm dann einen Stift in die Hand und schreibe einen Brief an Deine Angst.


Brief °49 Brief an Unbekannt - wenn du dieses Brief findest ist er für Dich

Dieser Brief ist inspiriert von Hannah Brencher. Sie hat, um ihrer Grossstadteinsamkeit zu entgehen, Briefe an Fremde geschrieben.

 

Brief Nr.49 ist ein Brief an Unbekannt. Schreibe ein paar Zeilen welche den oder die Empfängerin aufmuntern, glücklich machen, erheitern und berühren werden. Setze ein verbindendes und hoffnungsvolles Zeichen, erzähl eine Geschichte, eine lustige oder hoffnungsvolle oder schreibe auf, was Du diesem Menschen wünschst. Mache damit den Tag von irgend jemandem zu einem besonderen Tag.

 

Wenn Du Deine Zeilen geschrieben hast, stecke den Brief in einen Briefumschlag. Darauf schreibst Du: Wenn Du diesen Brief findest, ist er für Dich!

 

Lege diesen Brief dann auf eine Parkbank, einen Tisch in einem Kaffee, einen Sitz im Bus, wo er von der richtigen Person gefunden werden kann.


Brief °50 - Brief an jemanden, den du beneidest oder bewunderst

Brief Nr .50 ist ein Brief an jemanden, den Du beneidest oder bewunderst. Erzähle der Person was genau Du beneidest oder bewunderst, was ist es, dass Du auch gerne können, leben oder haben möchtest? Schreibe auf, was Du über Dich lernst, wenn Du siehst, was Du beneidest oder bewunderst. Halte fest, wie Du Dich davon inspirieren, anspornen und positiv beeinflussen lässt.

 

Vielleicht ist es für Dich neu, Dich vom Neid positiv beeinflussen zu lassen. Dann ist es ein Experiment und vielleicht magst Du es versuchen und schauen, was dabei herauskommt.

 

Vielleicht ist es für Dich auch ungewohnt, Dich inspiriert anstatt klein zu fühlen, wenn du jemanden bewunderst. Und vielleicht ist es für die Empfängerin oder den Empfänger des Briefes auch neu, dass sich jemand inspiriert fühlt, anstatt sich im Neid zu verschliessen.

 

Du musst nicht schreiben, dass Du neidisch bist, Du kannst auch einfach Deine Freude ausdrücken über das Schöne, Gute, Bewundernswerte eines andern Menschen, ihm ein Kompliment machen und der Person somit bewusst machen, wie dankbar sie sein kann für diese Gabe des Lebens.

 

Dies braucht vielleicht ein bisschen Übung, inspiriert anstatt neidisch zu sein oder sich klein und unwichtig zu fühlen.


Brief °51 - Feedback an bücher&briefe

Diese Woche wünschen wir uns ein Feedback von Dir. Wie ist es Dir ergangen mit dem Projekt “52 Briefe”? Was hat Dir am meisten Freude gemacht? Wo hast Du am meisten gelernt? Was war die grösste Herausforderung? Was fandest Du schwierig? Welcher Brief hat am meisten bewegt, bei Dir und bei Anderen? Was hast du vermisst?

Und bist du interessiert an einem Jahreskurs für “52 Briefe”, bei dem Du andere Teilnehmer treffen und direkte Anleitung bekommen, Fragen stellen und Dich von den anderen Teilnehmern inspirieren lassen kannst?

 

Wir freuen uns über jedes Zeichen, ob Brief, Karte oder Mail.


Brief °52 - Jemandem die Essenz aus Deiner Rede mitteilen

Dies ist der letzte Brief von „52 Briefe“. Wenn Du etwas verändern willst in dieser Welt, Dich und die Welt ein bisschen heilen willst, dann lohnt es sich weiter Briefe zu schreiben. Doch erst einmal noch diesen letzten Brief von 52 Briefen.

 

Nach all den vielen abgeschickten, vernichteten und aufbewahrten Briefen hast Du nun ganz viel Übung darin, Dich auszudrücken, zu verstehen und die Welt mit Deinen Zeilen ein kleines bisschen besser zu machen. Als Vorbereitung für diesen letzten Brief schlagen wir Dir vor, eine richtige Rede zu schreiben, sozusagen als Meisterstück am Schluss. In Deiner Rede kannst Du der Welt mitteilen, was Dir wirklich wichtig ist was Deine Visionen sind. Diese Rede soll eine Gelegenheit sein für Dich, alles was Du an Erfahrung und Erkenntnissen gesammelt hast in diesem Jahr, einfliessen und noch einmal Revue passieren zu lassen. Nimm Dir Zeit, vielleicht wird es mehrere Anläufe brauchen, bis Du alles zusammen hast.

 

Wenn Du Deine Rede geschrieben hast, schau Dir an, was die Essenz davon ist, versuche das Wichtigste aus Deiner Rede heraus zu spüren und herauszulesen. Und dann nimm Stift und Papier und schreibe einer Dir nahestehenden Person einen Brief in dem Du erzählst, was Du über Dich herausgefunden hast, was Dir wirklich ganz wichtig ist und versuche dieser Person die Essenz deiner Rede zu beschreiben.


adresse

bücher&briefe

Gesunder Körper

Kramgasse 75

3011 Bern

 

Kontakt

Lea Wyss Holzgang

076 532 84 83

 

post@bücherundbriefe.ch

mandala buch

Ein Mandalamalbuch für alle die mit dem Ausmalen von Mandalas in Ihre Mitte finden wollen. Lieferung ab Juli 2017.

videoblog 52 Briefe

Ein gratis Jahreskurs, lass Dich inspirieren und erfahre, wie Du mit 52 Briefen Dich und die Welt ein bisschen heilen kannst.

 

Wir stellen dir hier, auf Facebook und youtube jede Woche eine bestimmte Briefform vor.