52 briefe (VIDEO 1-26)

Lass Dich inspirieren und erfahre, wie Du mit 52 Briefen Dich und die Welt ein bisschen heilen kannst.

Brief °1 - Danke an jemanden, der es nicht erwartet, aber schon lange verdient hat 

Sicher gibt es in Deinem Leben nähere oder eben auch etwas entferntere Menschen, auf welche du angewiesen bist. Ohne die Dein Leben weniger farbig, schwieriger oder einfach anders sein würde. Dein Arzt zum Beispiel, die Abfallmänner, die Verkäuferin, die Geschwister, deine Eltern, dein Vorgesetzter, der Busfahrer, die Lehrerin deiner Kinder, die Bedienung in deinem Lieblingscafe, jemand der deinem Leben Stabilität gibt, oder jemand der dich immer wieder inspiriert und ein Vorbild ist - vielleicht ohne es zu wissen. 

 

 

Für den ersten Brief darfst Du Dir einen Menschen auszuwählen, der ein Danke schon lange verdient hat, ohne es zu erwarten. Du kannst dich bedanken für die Unterstützung, die helfenden Hände, die Zuverlässigkeit, die Inspiration, die Sicherheit, lindernde Worte, die schönen Starthilfen in den Tag. Alles was Dir zu diesem Menschen einfällt. Wenn du einmal angefangen hast, wird dir immer mehr einfallen wofür du dankbar bist...


Brief °2 - Dankesbrief an Dich selbst, auch für die kleinen Dinge

Beim 2. Brief von 52 Briefe geht es darum, dass Du Dich bei Dir selber bedankst. Für die grossen, aber vor allem auch für die vielen kleinen Dinge. 

 

Schreibe Dir einen Brief und bedanke Dich für all das, was Du tagein, tagaus für Dich machst. Dich um deinen Körper kümmerst, Dich darum sorgst, dass du gesund bleibst oder wirst, Danke sagen für das Essen welches Du für Dich kochst, die Kleider die Du Dir kaufst, für jedes mal wo Du auf Dich hörst, für deine Bereitschaft, Dich mit allen Ecken und Kanten zu akzeptieren, für deine Neugierde , Deine guten Ideen, fürs aufstehen jeden Morgen auch wenn es Dir manchmal schwer fällt, dafür  dass Du Sonnencreme aufträgst im Sommer und all die kleinen Taten die Dein Leben ein bisschen schöner machen. 

 

Für deinen Willen aus Fehlern zu lernen, deinen Mut mal deine Meinung zu sagen und für Dich einzustehen, für deine Sanftheit, deine Hingabe, deine Intelligenz, deine Sportlichkeit, deine Disziplin, deine Fähigkeit Menschen so zu nehmen wie sie sind, deinen Humor, deine Fähigkeit dir Zeiten zum Ausruhen zu schaffen. 

 

Du kannst Danke sagen für all deine guten Taten. Dafür dass Du Dir vertraut hast in einem Moment wo es richtig und wichtig für Dich war. Für jedes Mal wo du geduldig warst obwohl es Dir schwer gefallen ist und für jedes einzelne mal wo Du Dir das Leben gerettet hast, weil du achtsam warst...


Brief °3 - Was ich zu sagen vergessen habe

Ein Brief an Jemanden der nicht mehr lebt, oder nicht mehr in meinem Leben ist.

 

Das Gefühl, wenn einem bewusst wird, dass man es verpasst oder eben vergessen hat, jemandem noch etwas zu sagen, ist meistens unangenehm. Manchmal macht es traurig oder auch wütend und manchmal fühlt man sich ohnmächtig weil der Moment vorbei ist wo man es hätte sagen oder fragen können. Mit einem Brief kann man diesem Ohnmachtsgefühl etwas abhelfen.  Schreibe alle Gedanken, Fragen, Danksagungen, Entschuldigungen, Komplimente, Erklärungen, Liebesbezeugungen, einfach alles was noch in dir drin ist und einem bestimmten Menschen hättest sagen oder fragen wollen auf eine schöne Karte oder ein Papier. Wenn du merkst dass du etwas länger dazu brauchst können vielleicht folgende Anleitungen helfen. Fühl dich aber ganz frei wie du es machen willst. 

 

Dies hier ist nur ein Vorschlag:

1) Mach es Dir irgendwo bequem, vielleicht mit einer Tasse Tee, einem Glas Wein, was immer sich gut anfühlt, lege Papier und Stift bereit und lasse die Gedanken zu diesem Menschen schweifen. Wenn Du Musik hast, welche Dich an diese Person erinnert und es sich richtig anfühlt, kannst du diese hören. Was hast du mit diesem Menschen erlebt, was kommt dir als erstes in den Sinn, wenn du an ihn denkst? Was hat dich am meisten bewegt und was hättest du so gerne noch sagen oder Fragen wollen.? Lasse die Gedanken ziehen und falls Emotionen kommen, lasse sie zu ohne diese festzuhalten. 

 

2) Wenn du bereit bist, nimm Papier uns Stift und beginne mit dem Aufschreiben. Dies können Stichworte aber auch ganze Sätze sein. Lass Dir Zeit, vielleicht braucht es auch mehrere Tage, bis wirklich alles zu Papier gebracht ist.

 

3) Wenn der Brief fertig ist, gibt es die Möglichkeit diesen mit einem kleinen Ritual zu verbrennen. Du kannst ihn auch aufbewahren damit du immer wieder, wenn Du die Person vermisst, deine Worte lesen kannst und ihn dann vielleicht später verbrennen und alles loslassen was im Brief festgehalten ist. Mach einfach was sich wirklich richtig anfühlt für Dich.


Brief °4 - Brief an das schlechte Gewissen

Es gibt immer wider Momente im Leben, wo wir uns schlecht fühlen und ein schlechtes Gewissen haben. In diesem Brief geht es darum, dem Teil, der sich schlecht fühlt, verständnisvoll, liebevoll und wohlwollend zu begegnen. Dieser verletzliche Teil der sich schlecht, fühlt braucht heilsame Zuwendung, Verständnis und vielleicht Erklärungen.

 

Anleitung:

Bevor du diesen Brief schreibst, nimm Dir einen Moment Zeit , entspanne Dich, lehne Dich zurück.

Lasse Deine Gedanken in Deinem Leben zurückwandern zu Momenten, wo Du Dich schlecht gefühlt hast und ein schlechtes Gewissen hattest.

Das kann Gestern gewesen sein , letzte Woche, letzten Monat oder auch viel weiter in der Vergangenheit liegen. 

Erinnere Dich an die Umstände, in denen Du Dich damals befunden hast. Vielleicht wenig Schlaf, viel Stress bei der Arbeit, Unsicherheiten, Krankheit, emotionale Turbulenzen… 

Versuche möglichst das ganze Bild zu sehen und nicht nur das, wofür Du Dich schlecht fühlst.

Und sei verständnisvoll für den Teil, der Dich gerne anders, liebevoller, eigenständiger oder mutiger gehabt hätte. Verstehe seinen Wunsch, Deinen Teil dazu beizutragen, dass die Welt schöner wird.

 

Und wenn Du bereit bist, dann schreibe einen liebevollen, verständnisvollen, erklärenden Brief an Dein schlechtes Gewissen oder an den Teil, der sich schlecht fühlt. Es können ein paar Worte sein oder auch einen langen Brief. Lass Dich leiten von dem, was sich wirklich richtig anfühlt.

 


Brief °5 - Fuck you Letter - Mal richtig Dampf ablassen

Diese Woche darfst Du mal richtig Dampf ablassen, nichts schönreden, sondern richtig ehrlich dem Schicksal Deine Meinung sagen, warum ich, warum das, warum so? Sagen, dass es nervt und mühsam ist und verdammt anstrengend, immer lieb oder mutig sein zu müssen.

 

Schreib Dich frei! Und wenn der Brief fertig ist, verbrenne ihn, wirf ihn in den Müll, spüle ihn weg.

 

Atme tief durch und erlaube Dir, die Wut und Trauer, Deinen Ärger und alles Aufgestaute, Deine Angst, die Ohnmacht über das Schicksal und die Spannung vom ewigen Tapfersein, loszulassen.


Brief °6 - Etwas mitteilen, wozu Du bis jetzt den Mut oder die Form noch nicht gefunden hast.

In dieser Woche brauchst Du den Mut für einen Brief, in dem etwas geschrieben steht, was Du schon lange mal hättest sagen sollen.

 

Dich jemandem ehrlich zu zeigen, ganz ehrlich zu sagen was Dir fehlt, was Du Dir anders wünschst, Dich vielleicht verletzlich zu zeigen, ein Statement abzugeben, ein tief in Dir gehütetes Geheimnis aus seinem Käfig befreien. Das kann ein Liebesgeständnis sein oder eine traurige Geschichte, welche Du mit Dir herumträgst, ein Familiengeheimnis, welches Dich belastet oder auch etwas Kleines, was Du bisher zurückgehalten hast.

 

Unausgesprochene Dinge zu formulieren kann helfen, Nähe zu schaffen, wo vorher Wände waren. Verständnis zu schaffen, wo vorher Unkenntnis war.

 

Die Energie, die Du vorher gebraucht hast um es zurück zu halten, steht Dir danach für anderes zur Verfügung, was Du für Dich und Deine Umgebung tun oder sein willst.

Ergreife darum in dieser Woche die Chance, Dich von der Last von etwas bis dahin Unausgesprochenen zu befreien, indem Du einen Brief schreibst. Einen Brief, in welchem Du etwas mitteilst, was Du schon lange hättest sagen wollen, Dich aber noch nicht getraut, den richtigen Moment, den Mut, die richtige Form noch nicht gefunden hast. Gib jemandem die Chance, Dich ein bisschen besser kennenlernen zu dürfen.

Betrachte Dich und die Empfängerin/den Empfänger dabei mit weichen Augen. Es können eine paar Worte auf einer Karte oder auch ein langer Brief sein.

 

Mach es einfach so, wie es sich wirklich, wirklich richtig anfühlt für Dich.


Brief °7 - Brief an jemanden oder etwas, den oder das Du noch nicht getroffen hast.

Diese Woche schauen wir vorwärts in die Zukunft. Denn diese Woche geht Deinen Brief an jemanden oder etwas, dem du noch nicht begegnet bist, aber gerne begegnen möchtest. Wen oder was würdest du also gerne treffen? Wem oder was möchtest du schon mal einen Gruss schicken?

 

Das kann Dein zukünftiger Partner, Deine zukünftige Partnerin, ein Kind, ein Traumjob, eine Wohnung, ein Haus, Heilung, Friede, Zeit für Dich, eine Einsicht, ein Hobby, eine Idee, wie Du Dein Leben sinnvoll gestalten kannst, sein. Diese Woche darfst Du tief in Deine Wunschkiste greifen und das hervorholen, was Dir am meisten am Herzen liegt.

 

Dann nimmst Du ein Blatt Papier oder eine schöne Karte und schreibe: Lieber Freund, liebe Traumwohnung, liebe Heilung, Liebe Zeit für mich, liebes neues Leben. Lieber Friede, liebe Einsicht, liebe Idee… und so weiter. Lade sie in Dein Leben ein, schreibe auf, wie sehr Du Dich freuen würdest, wenn er, sie oder es in Dein Leben kommen könnte.

 

Für diesen Brief darfst Du träumen. Denn Träume haben Kraft. Du darfst alles für möglich halten und musst Dich nicht im Bereich dessen, was Du oder Andere für möglich halten, aufhalten. Du darfst die Grenzen sprengen und einen Brief oder eine Karte schreiben an etwas oder jemanden, den Du noch nicht kennst.

 

Wenn Du den Brief oder die Karte geschrieben hast, dann behalte ihn eine Weile. Lege ihn irgendwohin, wo Du ihn sehen kannst. So, dass Du Dich immer wieder ein bisschen in die Zukunft träumen kannst. Und wenn Du bereit bist loszulassen damit das kommen kann, was wirklich das Beste für Dich ist, wirfst Du ihn weg oder verbrennst ihn mit einem kleinen Ritual.


Brief °8 - Dankbarkeitsbrief an das Schicksal.

Brief Nummer 8 ist die Chance, dem Schicksal Mal ein grosses Merci zu schreiben. Danke zu sagen für alles, was Dir im Leben geschenkt worden ist.

Du kannst mit den scheinbar selbstverständlichen Dingen anfangen und danken, dass Du ein Dach über dem Kopf hast, genügend zu essen, einen Körper, mit dem Du spüren und erleben, reden und schreiben kannst... und dann geht es weiter zu den speziellen Dingen, zu den magischen, zauberhaften, berührenden und unvergesslichen Augenblicken, Erlebnissen und Menschen für die Du besonders dankbar bist.

 

Für alle ausweglos erscheinenden Momente, welche sich erst im Nachhinein als wichtig und unersetzlich erwiesen haben.

Du kannst dich bedanken für all das, was Du lernen durftest durch schöne Ereignisse, aber auch durch Herausforderungen. Für alle die Menschen, die du persönlich kennenlernen durftest und alle Fremden, welche dir neue Welten geöffnet, dich inspiriert und unterstützt haben. Danken für alle, die Dich herausgefordert und in hilfreicher Weise hinterfragt haben. Vielleicht hat Dir das Leben auch Schutzengel geschickt, eine zweite Chance, Chancen zum Wachsen, zum Vergeben, zum Lachen und zum Erfahrungen sammeln.

 

Wenn wir das Leben nicht als unseren Gegner empfinden, sondern als unseren Freund, welcher uns immer das schickt, was wir brauchen, auch wenn es nicht immer das ist, was wir uns gewünscht haben, dann haben wir mehr Kraft und Mut für all die Dinge, die uns wirklich, wirklich am Herzen liegen.


Brief °9 - Liebesbrief an Dich selbst.

Gönne Dir einen Moment mit Dir. Zeit für einen Liebesbrief an Dich.

 

Wann warst Du das letzte Mal verliebt in Dich? Wann warst Du das letzte Mal richtig zufrieden mit Dir und hast Dir selbst ein Kompliment gemacht, es vielleicht tief eingeatmet und es dann langsam in jede Zelle sinken lassen? In dieser Woche geht es um die Liebe zu Dir selbst. Schreibe alles auf, was Du an Dir liebst. Und mache die Welt damit ein bisschen liebevoller. Denke dabei an all die wunderbaren kleinen und grossen Stärken, Talente und Merkmale die Du hast und packe sie in Deinen Liebesbrief an Dich. So gibst Du diesen Dingen Kraft und sie können wachsen. Mache Dir mit diesen Zeilen bewusst, was für ein einzigartiger, wunderbarer und schöner Mensch Du bist.

Wenn Du Dir vielleicht mehr Liebe oder mehr Frieden in der Welt wünscht, fange bei Dir an. Schreibe Dir in dieser Woche einen wirklich schönen, herzerwärmenden und unvergesslichen Liebesbrief an Dich selbst!

 

Dies ist ein Brief, den man gut aufbewahren und in Momenten von Selbstzweifel wieder hervorholen und lesen kann. Du kannst ihn auch in einen schönen Briefumschlag stecken und Dir selber zusenden von einem besonderen Ort. Oder ihn einem Menschen geben, dem Du vertraust und der Dir diesen Brief dann im richtigen Moment, zum Beispiel zu Deinem Geburtstag oder an einem Tag, wo Du es gut brauchen kannst, zuschicken wird.


Brief °10 für einen ganz bestimmten Moment danke sagen.

Es gibt diese Momente, wo jemand plötzlich da ist und einem genau das sagt oder genau das tut, was man gerade am meisten braucht.

Ich war einmal mit einer kleinen Gruppe unterwegs. Ich kannte die Leute nicht gut. Wir machten eine kurzen Halt bei einem Marktplatz. Dort stand eine Kirche und ich wollte sie mir gerne ansehen, aber ich war unsicher, ob die anderen auf mich warten würden. Eine Frau aus der Gruppe bemerkte mein Zögern und sie sagte. „Geh nur, schau dir die Kirche an, wir werden Dich nicht vergessen.“ Dieses „Bemerktundgesehenwerden“ hatte mich tief berührt. Ich ging in die Kirche und schaute sie mir in aller Ruhe an und spürte, wie dieses „wir werden Dich nicht vergessen“ nachwirkte und kleine Wunden, Risse und Stiche aus Erfahrungen, als ich mir gottverlassen vorgekommen war, heilen konnten.

 

Ich bin sicher, dass es auch in Deinem Leben einen oder mehrere Momente gibt, wo ein Satz oder eine Geste von jemandem Dich auf eine heilsame Art berührt hat. Es kann gut sein, dass Du schon damals Danke gesagt hast, aber so einen Brief, der zeigt, dass Du diesen ganz bestimmten Moment nicht vergessen hast, ist eine schöne Möglichkeit, einen Menschen zu stärken und das tut allen gut. Mit einem solchen Brief wird darauf aufmerksam gemacht, dass auch kleinere Zeichen oder Taten im Alltag für andere eine ganze Welt bedeuten können.

 

Es können ein paar kurze Worte auf einer schönen Karte oder auch ein langer Brief sein.


Brief °11 Sich selbst Mut zuschreiben

Diese Woche geht es darum, Dich zu ermutigen. Mut bedeutet nicht, dass man keine Angst hat. Mut bedeutet, die Angst zu überwinden. Sich für den Weg der Freude, des Vertrauens oder der Liebe und nicht für den Weg der Angst zu entscheiden. Nimm also ein Projekt, eine Idee, ein wichtiges Gespräch, ein Hindernis, das Leben allgemein, irgendetwas was all Deinen Mut braucht, um es anzugehen und schreibe Dir einen Brief. Erzähle Dir darin, wieso gerade DU das machen, schaffen, erreichen kannst.

Wie fest Du an Dich glaubst, wie mutig Du bist, wie Du Dich freust und stolz auf Dich bist, wenn Dein Mut grösser ist, als das was Dich zurück hält. Baue Dich auf und lass für einmal den Zweifeln keine einzige Zeile. Lasse DEN Teil von Dir reden, der bedingungslos an Dich glaubt. Es macht nichts, wenn dieser Teil noch ganz klein ist. Denn gerade mit diesem Brief kann er wachsen und grösser werden.

 

Gib diesem Brief einen Platz, wo Du immer wieder vorbeikommst und ihn lesen kannst bis das Abenteuer überwunden, der mutige Schritt getan ist.


Brief °12 Jemand anderen ermutigen

Diese Woche darfst Du jemand anderen ermutigen!

 

Mache jemandem Mut, einen lang gehegten Wunsch zu verwirklichen, ein Projekt in Angriff zu nehmen, ein Geständnis zu machen, sich selber etwas zuzutrauen, sich verletzlich zu zeigen, die Meinung zu sagen, für sich einzustehen, etwas loszulassen und Vertrauen zu haben, etwas Neues zu starten. Es gibt so viele Momente im Leben wo wir mutig sein müssen. Du musst nicht unbedingt wissen, wofür jemand gerade am meisten Mut braucht. Du kannst auch einfach schreiben:„ Wo immer Du gerade am meisten mutig sein musst, wisse, ich glaube an Dich.“

 

Diese Person kann ein enger Freund, eine enge Freundin, ein Verwandter oder Dein Kind sein oder auch jemanden, den du weniger gut kennst. 

 

Schreibe diese Woche also einen Mutbrief und schenke einem Mitmenschen einen Glücksmoment des Zutrauens. 


Brief °13 Motivationsbrief an jemanden aus dem beruflichen Umfeld

Mache die Welt ein bisschen besser, in dem Du jemandem von Deiner Wertschätzung schenkst! Überrasche Kollegen, Angestellte oder Vorgesetzte mit einem Brief, in welchem Du festhältst, was Du an Ihnen am meisten schätzest. Sei es ihre Gradlinigkeit, ihre Herzlichkeit, die natürliche Autorität, Selbständigkeit, Freundlichkeit, die ruhige, angenehme Präsenz, das soziale Geschick oder die Kreativität, Zuverlässigkeit, der Humor usw.

 

Schenke jemandem die motivierende Kraft echter Wertschätzung. Das kann Wunder bewirken. Wenn Dir noch weitere Begriffe fehlen oder Du Dich inspirieren lassen willst, kannst Du auf dieser Homepage unter Briefe die Motivationskarten anklicken.

 

Unter „Formular ausfüllen“ findest du weitere Beispiele. Natürlich kannst Du auch einfach eine Motivationskarte bei uns bestellen, Dich in dieser Woche ein bisschen ausruhen und bücher&briefe für Dich arbeiten lassen.


Brief °14 Deine Lichtmomente einfangen

Brief° 14 soll Dich dazu inspirieren, einen oder mehrere Deiner Lichtmomente einzufangen in einem Brief an Dich, damit Dir dieses Wissen zu Verfügung steht, wann immer Du es brauchst.

 

Kennst du diese klaren Momente des Erkennens und Erinnerns? Dann, wenn es Dir auf einmal wie Schuppen von den Augen fällt und alles plötzlich einen Sinn macht? Du eine Sache plötzlich verstehst oder Dich genau erinnerst, warum Du zum Beispiel genau diese Entscheidung getroffen hast?

 

Erinnere Dich also in dieser Woche an einen solchen Lichtmoment, wo Du eine für Dich wichtige Erkenntnis, ja eine Einsicht hattest. Einen Moment, wo Du etwas oder mehrere Dinge plötzlich verstanden oder klarer gesehen hast. Versetze Dich in diesen Teil von Dir und lasse ihn schreiben. Schreibe Dir einen Brief, in welchem Du Dir eine für Dich wichtige Erkenntnis mitteilst.


Brief °15 Brief ans innere Kind, welches Du gewesen bist

Erinnere Dich dafür daran, wie Du als Kind warst. Vielleicht hast Du Zeit, Dir ein paar Fotos als Erinnerungshilfe anzusehen. Schreibe diesem Kind doch einen Brief. Einen stärkenden, mitfühlenden, verständnisvollen und bewundernden Brief. Schreibe diesem Kind, wie gut es die Schwierigkeiten gemeistert hat, wie schön es ist, und wie klug. Welche Fähigkeiten Du an ihm bewunderst, zeige Mitgefühl, Verständnis und Liebe so viel Du kannst.


Brief °16 - Ein etwas anderer Liebesbrief

In Brief Nr. 16 darfst Du Deinen Liebsten oder Deine Liebste mit einem Brief an den wunderbaren, lichtvollen, liebenswerten Kern erinnern, der ihr oder ihm innewohnt.

 

Erinnere ihn oder sie an diesen inneren Ort, wo sie am schönsten, am kraftvollsten und einfach die freieste und liebevollste Version von sich sind. Falls Du Single bist, wähle jemanden aus, der Dir ganz nahe steht oder jemanden, bei dem es sich richtig und wichtig anfühlt, diesen Brief zu schreiben. Oder auch an Dich selbst kannst Du einen solchen Brief schreiben.

 

Schaue mit weichen Augen durch die Fassade hindurch, die der Mensch nach aussen hin gibt. Schaue tiefer, dorthin, wo Du das Herz, den guten Kern, oder das innere Licht des Menschen vermutest, siehst oder spürst. Schaue ihm einfach mit weichem Blick in die Augen und suche dort nach dem, was durchschimmert, nach Güte, Sanftheit, Liebe, Freude, Hingabe oder Kraft. Erinnere diesen Menschen mit einem Brief an seinen besten Teil, der so schnell vergessen und viel zu selten direkt angesprochen und angesehen wird.


Brief °17 - Brief an die Liebe

Was denkst DU über die Liebe? Was hast DU ihr zu sagen?

 

Schreibe in dieser Woche einen Brief an die Liebe. Schreibe ihr alles, was Du ihr sagen willst. Schreibe Dir von der Seele, was sie Dir bedeutet, was sie in Dir auslösen kann, welche Dimensionen sie in Dir annimmt, was Du ihr alles zu verdanken hast, aber auch, was Du vielleicht gar nicht an ihr magst. Schreibe ihr, wenn sie Dir fehlt, was Du Dir von ihr wünschst und teile ihr mit, wenn sie für Dich schwer zu fühlen ist. Schreibe ihr, wenn Du manchmal zu viel davon im Herzen hast und nicht weißt, wohin damit. Oder wenn es Dir Sorgen macht, weil Du Schwierigkeiten hast, wenn Du Deine Liebe zum Ausdruck bringst, oder wenn Du nicht weißt wie. Bitte die Liebe um Hilfe, wenn du willst. Für Dich oder für andere. Schreib in dieser Woche Deinen Brief ganz persönlichen Brief an die Liebe. Erlaube Dir, klarer zu werden wie Du zur Liebe stehst, was sie Dir bedeutet und welchen Platz sie in Deinem Leben hat. Lass Dich von Dir selber überraschen, in dem Du neugierig bist, was Du der Liebe alles zu sagen hast.

 

Mein Vorschlag ist, dass Du diesen Brief aufbewahrst bis Du in einem Jahr vielleicht Deinen nächsten Brief an die Liebe schreibst.


Brief °18 - Brief ans neue Jahr

Schreibe in dieser Woche also einen Brief an das neue Jahr. Schreibe alles auf, was Du Dir wünschst, was Du von ihm erwartest, was Deine Vorstellungen sind, Deine Hoffnungen und Deine Ängste.

 

Und wenn Du fertig bist, dann bereite Dich darauf vor, alles loszulassen. Alle Vorstellungen, wie die Dinge sein sollten und wie Du sein sollst. Und sei offen dafür, dass es noch viel besser kommen kann.

Verbrenne den Brief in einem Ritual oder vernichte ihn auf sonst irgendeine Weise, die sich richtig anfühlt. Lasse dabei alle Deine Vorstellungen los und öffne Dich für das, was das Leben Dir wirklich geben will. Übe Dich im Annehmen von Unerwartetem, höre auf Deine Intuition und folge Deinen inneren Impulsen. Vertraue dem Leben und Dir selbst und lasse Dich überraschen, wo das nächste Jahr Dich hintragen wird.


Brief °19 - Dankesbrief an deinen Körper

Brief° 19 ist ein Dankesbrief an Deinen Körper. Denn Du bist die Person welche entscheidet, was für eine Beziehung Du zu Deinem Körper hast – eine bekämpfende, verurteilende oder eine liebevolle Beziehung.

 

Ich persönlich hoffe, dass Du Dich für eine liebevolle Beziehung entscheidest. In diesem Fall kannst Du diese Woche ein Zeichen setzten und die Beziehung zu Deinem Körper positiv beeinflussen in dem Du einen Dankesbrief an Deinen Körper schreibst und dem, was Du nicht an ihm magst, für einmal keine Zeile lassen.

 

Du kannst Dich bedanken, dass er Dich trägt, Dich leben und erleben lässt, für alles was Du seinetwegen in der Welt bewegen kannst, dafür, dass er Dir Zeichen gibt, Grenzen aufzeigt. Du kannst Danke sagen für alle die vielen Tage, Sekunden und Momente, wo er einwandfrei funktioniert hat, für Dein Herz, das schlägt, Deine Lungen, die wie zwei Flügel in Deinem Brustkorb sitzen, die Nieren, die Dein Blut reinigen. Dafür, dass er unzählige Kratzer, Schürfungen und Verbrennungen geheilt hat, dafür, dass er Wein in Wasser verwandelt und überhaupt für alles, was Du an ihm magst.

 

Schreibe diesen Brief auch dann, wenn es Dir schwer fällt und Du gewohnt bist, Deinen Körper zu verurteilen. Und schreibe dieses Brief auch dann, wenn Du glaubst, dass es nicht nötig ist, weil Dein Verhältnis zu Deinem Körper liebevoll genug ist.

 

Behalte diesen Brief. Du wirst ihn zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal hervor nehmen.


Brief °20 - Entschuldigung an den Körper

Bei Brief Nummer 20 geht es darum, Dich mit Deinem Körper auszusöhnen, in dem Du Dich entschuldigst, Sorry sagst und ihn um Vergebung bittest.

 

Bevor Du diesen Brief schreibst, kannst Du auf einem Blatt Papier notieren, was Du an Deinem Körper nicht magst, womit Du haderst oder was Dir schwer fällt.

 

Danach beginnst Du mit dem eigentlichen Brief. Entschuldige Dich bei Deinem Körper für jedes Mal wo du ihn verurteilst hast, geglaubt hast, dass Du hässlich bist, für jedes Mal, wo Du vergessen hast, dass er Natur ist und wie diese von einer unendlichen Kraft erschaffen und beseelt worden ist.

Wähle Worte und Formulierungen die sich richtig anfühlen. Lass Deinen Körper auf Deine ganz eigene Art wissen was Dir leid tut. Entschuldige Dich für all die Male, wo Du nicht auf ihn gehört hast, ihn übergangen und nicht beachtet hast. Entschuldige Dich auch für alle Male wo er leiden musste, weil es anders nicht ging. Zeige Mitgefühl und bitte um Vergebung damit sich alles, was angespannt ist in Deiner Beziehung zu Deinem Körper sich mindestens für diesen Moment entspannen kann.

 

Behalte dieses Brief, Du wirst ihn nächste Woche bei Brief Nummer 21 noch einmal brauchen.


Brief °21 - Versprechen an den Körper

Für diesen Brief richtest Du die Aufmerksamkeit auf Dein Herz und die Liebe, die darin wohnt und lassest diese Liebe Deinem Körper zu kommen.

 

Bevor Du diesen Brief schreibst, nimm Brief°19 und Brief° 20 hervor. Fange mit Brief° 20 an. Lies durch, was Dir schwer gefallen ist und wofür Du Dich bei Deinem Körper entschuldigen willst. Dann lege den Brief beiseite, Du kannst ihn später in den Abfall werfen wo er mit dem Müll verbrennen wird. Dann lies Brief° 19 und spüre noch einmal die Dankbarkeit für Deinen Körper. Diesen Brief kannst Du Dir als Erinnerung irgendwo hinhängen, oder Du machst einen Körpertag, wo Du wirklich liebevoll zu Deinem Körper bist und lässt Dir den Brief für diesen Tag zuschicken.

 

Nun bist Du bereit für Brief Nummer 21. Für diesen Brief richtest Du die Aufmerksamkeit auf Dein Herz und die Liebe, die darin wohnt und lassest diese Liebe Deinem Körper zu kommen. Stelle Dir vor, wie Du mit Deinem Körper sein willst, wenn Du wirklich liebevoll mit ihm bist und fasse das zusammen in einem Brief.

 

Am Ende des Briefes machst Du ein Versprechen an Deinen Körper. Etwas, was Du wirklich einhalten kannst. So dass es auf jeden Fall erfolgreich sein wird.


Brief °22 - You matter

Schreibe in dieser Woche einen Brief an jemandem um zu sagen, dass er oder sie zählt und was für einen Unterschied sie oder er aus Deiner Sicht in der Welt macht!

 

Es stimmt dass die Welt sich auch ohne Dich weiter dreht, dass die Sonne, falls Du plötzlich sterben würdest, immer noch aufgeht am Morgen und das Wasser weiter fliesst. Es stimmt, dass Du nicht den ganzen Unterschied machen und die Welt von heute auf morgen in ein Paradies verzaubern kannst. Trotzdem zählt ein jeder Deiner Atemzüge. Jeder Atemzug der sanft ist, ist ein Schnauben weniger auf dieser Welt. Jedes Mal, wenn Du jemandem in die Augen schaust und das liebevoll tust, berührst Du jemanden mit Deiner Liebe und erinnerst diese Person damit an ihre eigene. Jedes Mal, wenn Du etwas Liebevolles sagst, tust Du dasselbe. Damit will ich Dir sagen, dass Du zählst, dass jeder Blick, jede Geste und jedes Wort von Dir zählt und Du immer die Wahl hast, ob Du ein liebevolles oder ein trennendes Zeichen setzen willst.

 

Setzte in dieser Woche ein liebevolles Zeichen. Wähle Deinen eigenen Worte und Bilder dazu. Fühle Dich frei, es ganz persönlich zu formulieren und einer Person mitzuteilen, warum sie ganz persönlich für Dich zählt und welchen Unterschied sie für Dich in der Welt macht.


Brief °23 - Brief an deinen inneren Jugendlichen

Brief Nummer 22 ist ein Brief an die Jugendliche, den Jugendlichen, der Du gewesen bist. Erinnere Dich daran, wie Du als Jugendlicher warst. Erinnere Dich an Herausforderungen und freudige Momente. An Gefühle wie Einsamkeit, Wut, Hilflosigkeit, Liebe und Freude und wie Du mit allem, was Dir begegnet ist, umgegangen bist. Vielleicht hast Du Zeit, Dir ein Paar Fotos zur Erinnerung anzusehen. Briefe oder Tagebuch zu lesen. Schreibe dann diesem wunderbaren Jugendlichen der Du warst, einen Brief. Einen stärkenden, mitfühlenden, verständnisvollen und bewundernden Brief. Schreibe dieser Jugendlichen, wie gut sie die Schwierigkeiten gemeistert hat, wie schön sie ist und wie klug. Welche Fähigkeiten Du an ihr bewunderst, zeige Mitgefühl, Verständnis und Liebe so viel Du kannst.


Brief °24 - Danke für die kleinen Dinge

Umarme diese Woche jemanden mit Deinen Worten. Schreibe jemandem der dir nahe steht einen Brief, in dem du all die kleinen, unscheinbaren, alltäglichen Eigenschaften und Taten dieser Person aufzählst für welche Du dankbar bist.

Lege die Priorität auf die unscheinbaren und alltäglichen Dinge, deren Wert oft erst bemerkt wird, wenn sie einmal wegfallen.

 

In diesem Brief spielen die scheinbar alltäglichen Dinge für einmal die Hauptrolle.


Brief °25 - Aus "eigentlich" soll "wirklich" werden

Brief Nr. 25 ist ein Brief an Dich selbst.

Mit diesem Brief machst du einen Schritt dahin, dass aus „eigentlich“ „wirklich“ wird. Überlege Dir in einem ersten Schritt, was Du eigentlich an Dir alles magst, was Du eigentlich gut kannst und was Dir eigentlich liegt. Schreibe alles auf, vielleicht nimmst du dir sogar mehrere Tage Zeit dafür.

 

Vielleicht willst Du Dir über eine ganze Woche lang jeden Abend Zeit nehmen, um Deine Notizen oder die Liste zu überfliegen und zu ergänzen. Wenn Du das Gefühl hast, dass Du Deine guten Charakterzüge und Eigenheiten zu Papier gebracht hast, dann schreibe diesen Brief, in dem Du Dich an alles erinnerst, was du „eigentlich“ weißt, aber immer wieder vergisst.

 

Du kannst diesen Brief irgendwo in Deiner Wohnung hinlegen oder ihn Dir zuschicken lassen von einer Freundin oder von uns. Bewahre ihn an einem sichtbaren Ort auf, so dass Du ihn immer wieder lesen kannst und aus „eigentlich“ eines Tages Wirklichkeit wird.


Brief °26 - Vergebung - Dir selbst

In diesem Brief geht es darum, die Dinge, für die Du Dich bisher verurteilt hast, zu akzeptieren und somit Dich zu akzeptieren und anzunehmen, mit allem was du bist. Dich nicht mehr dafür zu verurteilen sondern die Liebe zu Dir zu wählen.

Es wird Dir helfen, es nicht nur zu denken sondern auch zu Papier zu bringen und damit zu verarbeiten, von einer anderen Seite zu beleuchten und vielleicht sogar Frieden damit zu schliessen.

 

Nimm Dir Zeit für Dich und schreibe Dir selber einen Vergebungsbrief und mach die Welt damit um eine Vergebung reicher.


kontakt

Milena Thurnheer (078 791 87 13) für Infos über bücher&briefe, Projekt "52 Briefe" , spreading love

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mandala buch

Ein Mandalamalbuch für alle die mit dem Ausmalen von Mandalas in Ihre Mitte finden wollen. Lieferung ab Juli 2017.

videoblog 52 Briefe

Ein gratis Jahreskurs, lass Dich inspirieren und erfahre, wie Du mit 52 Briefen Dich und die Welt ein bisschen heilen kannst.

 

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